Click Here for Main Forum Menu Emerging Markets  
MAIN
MENU POST REPLY EDIT PROFILE MEMBERS AREA REGISTER HELP
Other Forums:
What's New
Bond Discussions
Newslink
Please Visit Our Sponsor * Click Here!

Posted by BradyNet ( Tuesday, April 5, '05 )
 
*NEW* Stay on top of important market events with the IdeaGlobal/BradyNet Economic Calendar

 GLOBAL MARKET HIGHLIGHTS
*U.S. Dollar Falls Against Yen, Euro 04-04-05 (Yahoo) FRANKFURT, Germany - The U.S. dollar dropped Friday against the euro, which rose above $1.30 after the U.S. Labor Department reported sluggish payroll growth in March.
*Wolfowitz Confirmed as New World Bank President 04-04-05 (Yahoo) WASHINGTON (Reuters) - The World Bank unanimously approved Paul Wolfowitz as its new president on Thursday despite quiet misgivings by some member countries over his role as the Bush administration's architect of the Iraq war.
*Jobs Report Closely Watched Indicator 04-04-05 (Yahoo) NEW YORK - The government's monthly jobs report is one of the most closely watched indicators on Wall Street, but just what does it tell professional investors, and should it matter to the rest of us?
*Feds Poole: Inflation Risks Face Upward 04-04-05 (Yahoo) PRINCETON, N.J. (Reuters) - U.S. growth is strong and the Federal Reserve must ensure it confronts the risk of higher inflation, one of its top policy-makers said on Saturday, clearly hinting at more interest rate rises in the future.
*Tepid jobs report suggests cooler economy 04-04-05 (Yahoo) WASHINGTON (AFP) - The US economy generated 110,000 jobs in March, the government said in a report sharply weaker than economists' forecasts and suggesting cooling economic momentum.
*U.S. Services Index Edges Up in March 04-04-05 (Yahoo) NEW YORK (Reuters) - A gauge of the giant U.S. services sector that was inadvertently released earlier than scheduled on Friday rose slightly in March due to a pick-up in new orders.
*Factory Growth Slows Slightly in March 04-04-05 (Yahoo) NEW YORK (Reuters) - Growth at U.S. factories slowed slightly in March as hiring intentions eased, an industry survey showed on Friday.

 ASIA

 OIL PRICES
*Energy Prices Rise 04-04-05 (Yahoo) Oil prices spike this week, but demand remains stronger than ever. A look at how much a barrel of crude would have to cost to affect oil consumption.
*OPEC Chief May Start Quota Hike Talks Sun 04-04-05 (Yahoo) KUWAIT (Reuters) - OPEC's president said he was likely to start telephone consultations with cartel oil ministers on Sunday on increasing production quotas by a further 500,000 barrels per day to help cool surging oil prices.
*Gas Pump Prices to Shatter Records 04-04-05 (Yahoo) NEW YORK (Reuters) - Regular gasoline pump prices in the United States may average as high as $2.50 by Memorial Day, shattering the records as futures prices climb to new peaks, analysts said on Friday.
*Oil could hit $100, says Goldman 04-04-05 (Yahoo) Oil prices rebounded yesterday after Goldman Sachs bank, the biggest trader of energy derivatives, said prices could surge above $100 a barrel.
 
Older RepliesNewer Replies Replies start here:
Newest messages appear on top.


04-24-05  wally: <wie gehts weiter in Cacadoria ?> mer waass es nedd, mer waass es nedd... mer munggelts nur. jezz muss erschtemol de Guti nach Brasilie ins exül gefloche wern. unn dann gugge mer weider.

04-24-05  wally: uns was issn wenn de <Oozer> sonst nix zu vögeln hat? müsste mer ihm da nedd mildernde umständ zubilliche unn ab die klapsmühl? dem schtehn die umständ doch scho zu weil er im kopp nedd ganz richtich is :~)

04-24-05  Alexander: wie gehts weiter in Cacadoria ??

04-24-05  Alexander: der macht sowas, hat er selbst zugegeben

04-24-05  Cciano: zuzutrauen wärs ihm

04-24-05  Alexander: der Uzzi kommt mir vor wie die Sau der die 97jährige mißbraucht hat

04-24-05  wally: die arm Omma!

04-24-05  Alexander: <<<<ozy> der flachwichser :~) >>>>

nä, der OMA Schänder


04-24-05  Alexander: <<<04-24-05 wally: noch eins fuer den <forexer>!>>>>

gut !!!!!!!!


04-24-05  wally: <ozy> der flachwichser :~)

04-24-05  ozymiani: wow...

what a battle of Minds.

"Forexer the Junk Salesman" vs "Val-Allah the Junk Buyer"


04-24-05  wally: 17 ausglichen. Der Zufluss ausländischen Kapitals nach Argentinien unterlag jedoch Schwankungen, was zum Teil auf die Aufhebung der Beschränkungen des Kapitalverkehrs zurückzuführen war. 1998 &#8211; 2001. Zwischen dem vierten Quartal 1998 und dem Herbst 2001 haben mehrere Faktoren einschließlich internationaler Finanzkrisen, einem Anstieg der US-amerikanischen Zinssätze und einem zunehmenden Haushaltsdefizit eine erhebliche Verringerung der Nettokapitalzuflüsse in die argentinische Wirtschaft bewirkt, was zu einer Umkehrung von Argentiniens Zahlungsbilanzüberschuss führte. Zwischen 1999 und 2001 kam es zu folgenden Änderungen in der Zahlungsbilanz: &#8226; Im Jahr 1999 begann Argentiniens Zahlungsbilanzüberschuss zu sinken, und zwar um 65,1 % auf US$ 1,2 Mrd. auf Grund der Verringerung des Nettokapitalzuflusses in die argentinische Wirtschaft. Die Exporte sanken im Jahr 1999 in Folge der Abwertung des brasilianischen Real und des schleppenden Wachstums der brasilianischen Wirtschaft, Argentiniens größtem Exportmarkt, um 11,8 %. Die Importe fielen im Jahr 1999 um 18,4 %. Im selben Jahr verzeichnete Argentinien eine Verringerung seines Kapitalbilanzüberschusses um 25,3 % auf US$ 13,7 Mrd., da der ursprünglich durch die russische Finanzkrise ausgelöste Rückgang der Nettokapitalzuflüsse sich auf Grund der Abwertung des brasilianischen Real und der Entscheidung der US-Notenbank im Juni 1999, mit der Anhebung der US-amerikanischen Zinssätze zu beginnen, beschleunigte.
&#8226; Im Jahr 2000 verzeichnete Argentinien ein Zahlungsbilanzdefizit in Höhe von US$ 439 Mio. Die Exporte stiegen auf Grund der Erholung der brasilianischen Wirtschaft im selben Jahr um 13,0 %. Die Importe blieben im Jahr 2000 relativ stabil. Der Kapitalbilanzüberschuss fiel im Jahr 2000 um 36,3 % auf US$ 8,7 Mrd.
&#8226; Im Jahr 2001 erreichte das Zahlungsbilanzdefizit US$ 12,1 Mrd. Die Höhe der Exporte verzeichnete in diesem Jahr praktisch keine Veränderung. Die Importe fielen im Jahr 2001 auf Grund der durch die Rezession bedingten verringerten Kundennachfrage um 19,8 %. Des Weiteren verzeichnete Argentinien nach fast zehn Jahren das erste Defizit in der Kapitalbilanz, da die Erwartung eines unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruchs des Konvertibilitätssystems einen Ansturm auf Bankeinlagen und eine lebhafte Nachfrage nach dem Umtausch von Peso in Dollar auslöste, um diese aus Argentinien abzuziehen. Diese Kapitalflucht hat in Verbindung mit der Zurückhaltung ausländischer Anleger, in die argentinische Wirtschaft zu investieren, im Jahr 2001 zu einem Defizit der Kapitalbilanz in Höhe von US$ 5,4 Mrd. geführt. 2002 und 2003. Im Jahr 2002 sank das Zahlungsbilanzdefizit um 62,6 % auf US$ 4,5 Mrd. Die Exporte gingen im Jahr 2002 um 3,1 % zurück, da der Beitrag, den die Abwertung des Peso zur Wettbewerbsfähigkeit argentinischer Waren im Ausland geleistet hatte, durch den Zusammenbruch des Bankensektors Ende 2001, der zu einer erheblichen Verringerung des Kreditangebots führte, sowie durch den Preisanstieg von Zwischenerzeugnissen und Investitionsgütern, der die Herstellungskosten für argentinische Produkte erhöhte, beeinträchtigt wurde. Die Importe sanken im Jahr 2002 auf Grund der Rezession in Verbindung mit der Abwertung des Peso, die zu einer Erhöhung der Preise für ausländische Waren führten, um 55,8 %. Im Jahr 2002 hatte die argentinische Wirtschaft, trotz der von der Regierung verhängten Beschränkungen der Abhebung von Bankguthaben und Devisentransaktionen, weiterhin unter erheblicher Kapitalflucht zu leiden, und das Kapitalbilanzdefizit stieg um 115,8 % auf US$ 11,7 Mrd. Im Jahr 2003 verzeichnete Argentinien einen Zahlungsbilanzüberschuss in Höhe von US$ 3,6 Mrd., der in erster Linie auf eine Verringerung des Kapitalbilanzdefizits Argentiniens um 78,9 % zurückzuführen war. Im Jahr 2003 stiegen die Exporte trotz der Dämpfung der Konjunktur, die einige von Argentiniens wichtigsten Handelspartnern wie Brasilien und bestimmte europäische Länder betraf, um 14,3 %. Diese Erhöhung der Exporte war in erster Linie auf einen Anstieg der internationalen Preise für Öl und andere Rohstoffe wie Weizen und Soja zurückzuführen. Die Importe stiegen im Jahr 2003 um 54,4% auf Grund erhöhter Nachfrage, die sich aus dem Wachstum der argentinischen Wirtschaft und der Aufwertung des Peso ergab und ausländische Produkte im Vergleich zum Jahr 2002 billiger machte. Im Jahr 2003 sank Argentiniens Kapitalbilanzdefizit um 78,9 % auf US$ 2,5 Mrd. Dieser Rückgang beruht in erster Linie auf einer Verringerung des Defizits der Kapitalzuflüsse auf den nicht-finanziellen privaten Sektor um 68,3 % auf US$ 4,2 Mrd. Erstes Halbjahr 2004. Im ersten Halbjahr 2004 verbuchte Argentinien zum ersten Mal seit 2000 Nettokapitalzuflüsse, die im Vergleich zu einem Defizit in Höhe von US$ 2,2 Mrd. im ersten Halbjahr 2003 zu 18 einem Überschuss der Kapitalbilanz des Landes in Höhe von US$ 1,6 Mrd. führten. Dieser Anstieg der Nettokapitalzuflüsse ging auf eine verstärkte Kreditaufnahme durch Argentiniens nicht-finanziellen privaten Sektor für Investitionen und Betriebsmittel zurück. Dieser Veränderung der Kapitalbilanz von einem Defizit hin zu seinem Überschuss stand zum Teil ein Rückgang des Überschusses in der Leistungsbilanz Argentiniens von US$ 4,8 Mrd. im ersten Halbjahr 2003 auf US$ 2,0 Mrd. im ersten Halbjahr 2004 gegenüber. Dieser Rückgang war die Folge der gestiegenen Importe, die stärker als die Exporte stiegen. Ferner war er Ausdruck der gestiegenen Abflüsse von Gewinnen und Dividenden. Infolge der Veränderung in der Kapitalbilanz und in der Leistungsbilanz verzeichnete Argentinien im ersten Halbjahr 2004 im Vergleich zum Überschuss von US$ 1,7 Mrd. im Vorjahreszeitraum einen Überschuss der Zahlungsbilanz von US$ 3,5 Mrd. Währungssystem
Zentralbank und Geldpolitik
Das Konvertibilitätsgesetz von 1991, das einen 1:1 Devisenkurs zwischen dem Peso und dem U.S.- Dollar festlegte, diktierte Argentiniens Geldpolitik zwischen 1991 und 2001. Das Konvertibilitätsgesetz wurde durch die Änderungen der Satzung der Zentralbank von 1992 ergänzt, welche die der Zentralbank zur Verfügung stehenden Instrumente zur Regulierung der Geldmenge beschränkte. Am 6. Januar 2002 erließ das argentinische Parlament das Gesetz zum öffentlichen Notstand und zur Reform des Wechselkurssystems, welches das Konvertibilitätssystem praktisch beendete. Dieses Notstandsgesetz schaffte die Bindung des Peso an den U.S. Dollar ab und räumte der Exekutive das Recht ein, den Devisenmarkt zu regulieren und Devisenkurse festzulegen.
Die Zentralbank legt den Schwerpunkt ihrer Geldpolitik nun darauf, der Wirtschaft ausreichende liquide Mittel zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig Inflation und Devisenkurse stabil zu halten. Zur Verbesserung ihrer Entscheidungsfähigkeit hat die Zentralbank am 10. September 2003 angekündigt, dass sie ab Januar 2005 die Bekämpfung der Inflation zur Grundlage ihrer Geldpolitik erklären werde. Inflation
Vor der Annahme des Konvertibilitätssystems hatte Argentinien unter hoher Inflation zu leiden. Ende der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts sah sich Argentinien seiner letzten Hyperinflationswelle ausgesetzt, als der Verbraucherpreisindex im Jahr 1990 um 1.344 % stieg. Die durch das Konvertibilitätssystem auferlegten Beschränkungen beendeten diesen Zustand. Bis zum Jahr 1996 war die jährliche Erhöhung des Verbraucherpreisindexes unter 1 % gefallen, wie es im Jahr 1997 auch für den Großhandelspreisindex der Fall war.
Der im letzten Quartal 1998 beginnende Wirtschaftsabschwung führte jedoch zu einer Preisdeflation, die Argentiniens Wirtschaftsabschwung weiter verschärfte, da sie den Konsum tendenziell abschwächte und Druck auf die Löhne ausübte. Dies wiederum beeinträchtigte die Fähigkeit der Schuldner, Verbindlichkeiten zurückzuzahlen und erhöhte so das Portfolio des Bankensektors an notleidenden Krediten. Die Deflation der Verbraucher- und der Großhandelspreise endete im Jahr 2002 mit der Abwertung des Peso, die zu einem Preisanstieg ausländischer Waren führte. Im Jahr 2002 erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 41 % und der Großhandelspreisindex um 118 %. Mit einem Anstieg des Verbraucherpreisindexes um 4 % und des Großhandelspreisindexes um 2 % stabilisierte sich die Inflationsrate im Jahr 2003. In den ersten elf Monaten des Jahres 2004 erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 3,7 % und der Großhandelspreisindex um 6,9 %. Das Finanzsystem
Das Währungs- und Finanzsystem hatte vor Beginn der Wirtschaftskrise eine erhebliche Stabilität und Stärke erreicht und war während der ersten beiden Jahre der Rezession, 1999 und 2000, relativ stabil geblieben. Mit der Verschärfung der Krise und zunehmenden Spekulationen um eine mögliche Abwertung begann das Vertrauen in den Bankensektor jedoch zu schwinden und löste im Jahr 2001 einen massiven Ansturm auf die Bankeinlagen aus. Zum 31. Dezember 2001 waren die Gesamteinlagen in Peso und Dollar im Vergleich zum Vorjahresniveau um 23,2 % gefallen, und die Liquidität des Systems war bedroht. Zudem war die Kreditvergabe an den nicht-finanziellen privaten Sektor praktisch zum Erliegen gekommen. Um die Gefahr eines Zusammenbruchs des Bankensektors zu verringern, führte die Regierung im Dezember 2001 und im Februar 2002 strenge Beschränkungen für Abhebungen von Bankguthaben ein (als Corralito bezeichnet) und verlängerte die Laufzeiten von Termineinlagen (als Corralón bezeichnet). Nach der 19 Abwertung des Peso ordnete die Regierung im Februar 2002 die &#8222;Pesifizierung&#8220; der Wirtschaft an, die in erster Linie in der Umwandlung der auf U.S. Dollar lautenden Darlehen in Peso zu einem Kurs von einem Peso pro U.S. Dollar und in der Umwandlung der auf U.S. Dollar lautenden Einlagen in Peso zu einem Kurs von 1,40 Peso pro U.S. Dollar bestand. Die Umrechnung erfolgte jeweils inflationsbereinigt. Ende 2002 war die Regierung mit der Stabilisierung des Peso und dem Beginn der wieder steigenden Liquidität der Banken in der Lage, mit der Aufhebung dieser Beschränkungen zu beginnen. Die Aufhebung der Beschränkungen für Abhebungen von Bankguthaben und die Stabilität der Inflationsrate und des Devisenkurses führten dazu, dass die Einlagen im Jahr 2002 um 12,9 % und im Jahr 2003 um 24,0 % stiegen. Auch die Kreditvergabe erholte sich in diesen Jahren geringfügig, wenngleich diese Erholung in erster Linie auf der Kreditvergabe an den öffentlichen Sektor beruhte und die Kreditvergabe an den nicht-finanziellen privaten Sektor einen leichten Rückgang verzeichnete.
Die Finanzen des Öffentlichen Sektors Geschichte und Hintergrund
Die Nachhaltigkeit des argentinischen Wirtschaftswachstums während der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde durch die Unfähigkeit der Regierung zur Wahrung von Haushaltsdisziplin beeinträchtigt. Anstatt Zeiten nachhaltigen Wachstums und steigender Einnahmen zu nutzen, um den Haushalt auszugleichen und Schulden abzubauen, ging die Regierung weitere Verbindlichkeiten ein. Dies war in erster Linie darauf zurückzuführen, dass eine politische Einigung über notwendige Reformen nicht erzielt werden konnte, eine Reformierung der Vereinbarungen mit den Provinzen über die Verteilung der Einnahmen nicht gelang, Rückzahlungsverpflichtungen aus der Verschuldung stiegen und sich die Kluft zwischen den Einnahmen der Regierung aus der Sozialversicherung und den Ausgaben hierfür vergrößerte, was auf die Privatisierung des Sozialversicherungssystems zurückzuführen war. Die Unfähigkeit der Regierung, ihre Finanzen in eine stabilere Richtung zu lenken, beeinträchtigte auch das Vertrauen, das ausländische Anleger Argentinien entgegenbrachten, erhöhte die Kreditkosten der Regierung und stellte eine Bedrohung für die Kapitalzuflüsse dar, auf die Argentinien mittlerweile angewiesen war. Haushaltsergebnis
Die Regierung erzielte während der gesamten neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts mit Ausnahme des Jahres 1996 sowie zwischen 2000 und 2003 Überschüsse im Primärhaushalt, wies jedoch während dieser Jahre Gesamtdefizite aus. Der bedeutendste langfristige Faktor in den sich verschlechternden Finanzen der Regierung von 1999 bis einschließlich 2001 war ein stetiger und ausgeprägter Anstieg der Nettozinszahlungen für die Staatsverschuldung, die von US$ 2,9 Mrd. (1,2 % des BIP) im Jahr 1993 um 249 % auf US$ 10,2 Mrd. (3,8 % des BIP) im Jahr 2001 anstiegen. Das Gesamtdefizit des nicht-finanziellen privaten Sektors stieg im Jahr 1999 um 17,1 %, im Jahr 2000 um 42,4 % und im Jahr 2001 um 28,4 %. Das Gesamthaushaltsergebnis der Regierung verbesserte sich im Jahr 2002 mit einem um 48,1 % gesunkenen Gesamtdefizit, das zu einem großen Teil der Aussetzung der Zahlung auf einen bedeutenden Teil der Staatsverschuldung der Regierung, jedoch auch auf einen Anstieg des Primärüberschusses der Regierung zurückzuführen war. Im Jahr 2003 erzielte die Regierung ihren ersten Gesamtüberschuss seit 1994, der zu einem großen Teil auf dem Anstieg der Primärbilanz der Regierung beruht. Die Zinsaufwendungen für die Staatsverschuldung sanken im Jahr 2003 nur unerheblich, obwohl der Gesamtbetrag der Zinszahlungen im Jahr 2003 auf Grund der fortgesetzten Aussetzung der Schuldenzahlungen noch um 32,4 % niedriger lag als zum Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2001. In den ersten neun Monaten des Jahres 2004 verzeichnete die Regierung einen Gesamtüberschuss von Ps. 12,4 Mrd. im Vergleich zu Ps. 1,8 Mrd. in den ersten neun Monaten des Jahres 2003. Dieses Gesamthaushaltsergebnis spiegelt eine Zunahme des Primärüberschusses der Regierung von Ps. 7,2 Mrd. in den ersten neun Monaten des Jahres 2003 auf Ps. 16,8 Mrd. in den ersten neun Monaten des Jahres 2004 wider. Es reflektiert außerdem einen Rückgang des Zinsaufwands auf die Staatsschulden um 17,5 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2003. Haushaltspolitik
Nach dem Zusammenbruch des Konvertibilitätssytems hat die Regierung Steuerreformmaßnahmen zur Vermeidung der weitverbreiteten Steuerhinterziehung und zur Erhöhung der Steuereinnahmen sowie Maßnahmen zur Beibehaltung der Haushaltsdisziplin umgesetzt. Die Regierung hat auch das Ley de 20 Responsabilidad Fiscal (Haushaltsverantwortungsgesetz) eingebracht, um das Verantwortungsbewusstsein und die umsichtige Haushaltsverwaltung auf Provinz- und nationaler Ebene weiter zu erhöhen. Am 4. August 2004 billigte der Kongress das Gesetz. Gleichzeitig hat die Regierung mehrere Programme zur sozialen Stützung eingeführt, welche die Armut lindern und die inländische Nachfrage beleben sollen. Verschuldung des Öffentlichen Sektors Historie des Schuldendienstes
Seit dem 24. Dezember 2001 hat die Regierung die Zahlungen auf einen erheblichen Teil der Staatsverschuldung Argentiniens ausgesetzt. Zum 31. Dezember 2003 beliefen sich die überfälligen Kapitalzahlungen dieser Verbindlichkeiten auf insgesamt US$ 18,0 Mrd. und die überfälligen Zinszahlungen auf insgesamt US$ 10,0 Mrd. Zinsen auf überfällige Kapital- und Zinszahlungen sind bei diesen Summen nicht berücksichtigt.
Die Regierung ist nur ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber multilateralen öffentlichen Darlehensgebern, Gläubigern, die der &#8222;Pesifizierung&#8220; ihrer staatlich garantierten Darlehen zugestimmt haben, Inhabern neuer Schuldverschreibungen, die erst nach der Ankündigung der Aussetzung der Rückzahlungen von Schulden seitens der Regierung ausgegeben wurden, und bestimmten anderen Kategorien der Staatsverschuldung weiter nachgekommen. Im September 2003 hat die Regierung bestimmte Parameter für die Restrukturierung ihrer nicht bedienten Schulden niedergelegt, die während verschiedener Treffen zur Beratung sowie anderer Gespräche mit Gläubigern, die im Oktober 2003 begannen, weitergehend erörtert wurden. Am 1. Juni 2004 hat die Regierung die grundlegenden Bedingungen für die geplante Umschuldung ihrer Staatsschulden bekannt gegeben. Eine Erläuterung dieser Bedingungen findet sich im Abschnitt &#8222;Verschuldung des Öffentlichen Sektors &#8211; Historie des Schuldendienstes&#8220;.
Die Entscheidung der Regierung, die Zahlungen auf einen erheblichen Teil ihrer Staatsverschuldung auszusetzen, hat in verschiedenen Ländern Prozesse von Klägern nach sich gezogen, die versuchen, Zahlungen auf von der Regierung ausgegebene Schuldverschreibungen zu erreichen. Schuldenmanagement
Während der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts nahm die Regierung zur Deckung ihres finanziellen Bedarfs zunehmend die internationalen Kapitalmärkte in Anspruch, in erster Linie durch Emissionen von Global- und Euroanleihen. Nachdem es Ende der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts für die Regierung zunehmend schwieriger geworden war, Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten zu erhalten, konzentrierte sie sich jedoch mehr und mehr auf inländische Schuldverschreibungen und Darlehen von multilateralen und bilateralen Darlehensgebern. Von 1999 bis einschließlich 2001 wuchs Argentiniens Bruttostaatsverschuldung von 43,0 % des BIP auf 53,8 % des BIP. Nach dem Zusammenbruch des Konvertibilitätssystems und der Abwertung des Peso stieg Argentiniens Bruttostaatsverschuldung im Jahr 2002 auf 129,7 % und im Jahr 2003 auf 139,5 % des BIP. Die Regierung führte im Jahr 2001 drei freiwillige Umtauschangebote für Schuldverschreibungen durch, um die wachsende Last der Staatsverschuldung tragbarer zu machen; diese Bemühungen erwiesen sich jedoch als erfolglos.
Die Regierung begann im Jahr 2002, eine neue Art von Anleihen, die als Boden bezeichnet wird, zu emittieren. Es wurden mehrere unterschiedliche Arten von Boden emittiert, in erster Linie um Einzelpersonen und Finanzinstitute zu entschädigen, die durch die verschiedenen von der Regierung während der Wirtschaftskrise ergriffenen Maßnahmen Nachteile erlitten hatten. Zusammensetzung der Staatsverschuldung Zum 30. Juni 2004 entfielen 69,1 % der argentinischen Bruttostaatsverschuldung auf Anleihegläubiger, während Schulden in Form nationaler garantierter Darlehen, die an bestimmte Gläubiger im Austausch gegen vorher von ihnen gehaltene Schuldverschreibungen ausgegeben worden waren, 7,9 % der gesamten Staatsverschuldung ausmachten.
21 Mit einem Anteil von 8,2 % an der gesamten Bruttostaatsverschuldung der Regierung zum 30. Juni 2004, was US$ 14,8 Mrd. entspricht, ist der IWF Argentiniens größter Einzelgläubiger. Zum 30. Juni 2004 hatte Argentinien sein Kreditkontingent beim IWF um mehr als 500 % überschritten. Nach dem Zusammenbruch des Konvertibilitätssystems im Jahr 2002 hat die Regierung mit dem IWF die folgenden beiden Stand-By-Kredite vereinbart:
&#8226; einen im Januar 2003 vereinbarten Kredit über acht Monate, gemäß dem der IWF sich verpflichtet hat, der Regierung eine Stand-By-Kreditlinie in Höhe von etwa US$ 2,9 Mrd. zur Refinanzierung von Kapital- und Zinszahlungen zu gewähren, die gegenüber dem IWF während des von der Vereinbarung abgedeckten Zeitraums fällig werden. Dieser Kredit wurde davon abhängig gemacht, dass die Regierung verschiedene währungs- und haushaltsbezogene Ziele erreicht; und &#8226; einen am 11. September 2003 vereinbarten Kredit über 36 Monate, gemäß dem der IWF sich verpflichtet hat, der Regierung eine weitere Stand-By-Kreditlinie in Höhe von etwa US$ 13,3 Mrd. (basierend auf Grundlage des Devisenkurses zwischen dem U.S. Dollar und den Einheiten des IWF zur Berechnung von Krediten, bekannt als Sonderziehungsrechte, zum 31. Dezember 2003) zur Refinanzierung von Kapitalzahlungen zu gewähren, die gegenüber dem IWF während des von der Vereinbarung abgedeckten Zeitraums fällig werden. Dieser Kredit wurde davon abhängig gemacht, dass die Regierung bestimmte quantitative und qualitative Erfolgskriterien erfüllt, z. B. dass sie bei der Restrukturierung der Staatsverschuldung Fortschritte erzielt. Die an die Finanzierung durch den IWF geknüpften Bedingungen entwickeln sich aus einem Dialog zwischen der Regierung und dem IWF mit dem Ziel einer Verbesserung der finanziellen und wirtschaftlichen Bedingungen Argentiniens. Diese Bedingungen haben einen erheblichen Einfluss auf die von der Regierung verfolgten Grundsätze und Hauptziele, da die IWF-Finanzierung bei der Erfüllung des Finanzierungsbedarfs der Regierung eine wichtige Rolle spielt und allgemein eine Vorbedingung für den Erhalt von Finanzierungen von anderen multilateralen Darlehensgebern ist. Während die Regierung zahlreiche Bedingungen für eine IWFFinanzierung erfüllt, erwiesen sich andere als schwer erfüllbar. Abgesehen davon, dass der IWF die Finanzierung an die Bedingung geknüpft hat, dass die Regierung bei der Restrukturierung der Staatsverschuldung Fortschritte erzielt, spielt der IWF bei diesem Restrukturierungsprozess keine offizielle Rolle. Der IWF verfolgt die Politik, Kredite nur dann an Kreditnehmer in Zahlungsrückstand auszuzahlen, wenn diese in gutem Glauben Verhandlungen über die Restrukturierung von notleidenden Verbindlichkeiten führen, soweit dies möglich ist. Es gibt keine objektiven Maßstäbe für die Bewertung, ob solche Verhandlungen durchführbar sind oder ob sie in gutem Glauben geführt werden. Die Regierung ist der Auffassung, dass sie, seit sie Zahlungen auf ihre Verbindlichkeiten ausgesetzt hat, durch die Dialoge mit ihren Kreditgebern die Kriterien des guten Glaubens erfüllt. Nichtsdestotrotz kann keine Zusicherung abgegeben werden, dass der IWF einen ähnlichen Maßstab des guten Glaubens anwenden wird oder dass der IWF bei der Beurteilung der Fortschritte der Regierung bei der Umschuldung nicht noch zusätzliche oder andere Faktoren berücksichtigen wird. Im August 2004 gab der IWF eine Verzögerung seiner vierteljährlichen Untersuchung, ob Argentinien die Bedingungen des Stand-By-Kredits aus dem September 2003 eingehalten hat, bekannt, was die Auszahlung von US$ 728 Mio. an Argentinien im Rahmen dieses Kreditvertrags de facto verzögerte. Diese Verzögerung erfolgte, um weiter zu beurteilen, ob Argentinien die erforderlichen Strukturreformen durchgeführt und einen Fortschritt bei der Neuverhandlung von Versorgungsverträgen und beim Umschuldungsprozess erzielt hat. Die Regierung hat daraufhin bekannt gegeben, dass sie weitere Verhandlungen mit dem IWF bis zum 31. Dezember 2004 aussetzen wird und folglich auf zusätzliche Auszahlungen des IWF in einer Höhe von insgesamt US$ 1,8 Mrd. vor diesem Datum verzichtet, um sich auf die Restrukturierung der nicht ordnungsgemäß bedienten Verbindlichkeiten zu konzentrieren. Die Regierung gab zudem bekannt, dass sie während dieses Zeitraums weiterhin sämtliche gegenüber dem IWF fälligen Beträge zahlen wird. Die von Argentinien gegenüber dem IWF zwischen dem 1. August 2004 und 31. Dezember 2004 fällig werdenden Beträge belaufen sich auf ca. US$ 2,5 Mrd. und bestehen aus Tilgungszahlungen in Höhe von ca. US$ 2,4 Mrd. und Zinszahlungen in Höhe von ca. US$ 135 Mio. Am 17. September 2004 bewilligte der IWF Argentinien einen einjährigen Aufschub von Tilgungszahlungen in Höhe von ca. US$ 1,1 Mrd., die ursprünglich vor dem 17. Januar 2005 fällig waren. Eine Erläuterung von Argentiniens Beziehung zum IWF findet sich im Abschnitt &#8222;Wirtschaftliche Lage Argentiniens &#8211; Verschuldung des Öffentlichen Sektors &#8211; Schulden bei offiziellen Einrichtungen &#8211; Internationaler Währungsfonds&#8220;.
Die Regierung hat ebenfalls Kredite von der Weltbank, der Inter-Amerikanischen Entwicklungsbank oder IADB und mehreren anderen multilateralen Organisationen erhalten. Im November 2004 hat die Inter- Amerikanische Entwicklungsbank ein Darlehenspaket an Argentinien in Höhe von US$ 5 Mrd. mit einer Laufzeit bis 2008 genehmigt. Im Dezember 2004 genehmigte die Weltbank ein Darlehen an Argentinien in Höhe von US$ 200 Mio. zur Verbesserung der


Older RepliesNewer Replies
Index of older articles by date
*NEW* Historical archive from 1998-1999


Please Visit Our Sponsor * Click Here!

Please read our disclaimer.

Home Page | BradyNet Pro | Search | CyberExchange
Forfaiting | Closing Prices | Live Prices | New Issues | Ratings
BradyNet Tour | BradyNet FORUMs | BradyNet Email Directory | Index (Site Map)
Analysis & Research | BradyNet Center | News | Jobs

General Correspondence: bradynet@bradynet.com    Questions/Problems? support@bradynet.com
Mail this page to a friend

This site copyright © 1995-2000 BradyNet.com